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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

International PHP Conference 2009 – Tag 2

Unglaublich, aber die Konferenz ist schon wieder zu Ende. Zumindest für mich. Für euch wird sie in Form von ein paar weiteren Berichten noch ein paar Tage dauern. Gestern hatte ich ja bereits ein wenig über den Sonntag mit den Workshops und der nicht stattfindenen PHP Unconference geplaudert. Heute geht es mit dem Montag weiter.

Montag war also der erste offizielle Konferenztag, der mit Sessions gefüllt war. Aus diesem Grund war das Haus auch um einiges besser gefüllt, als am Vortag. Anders als beim Workshop Tag, konnte man vier Vorträge hören. Meine  Wahl fiel auf Web Application Architecture, Fix your Architecture, Continuous Inspection and Integration of PHP Projects und Better know a Version: PHP 5.3, Volume two.

Der erste Vortrag von Stefan Priebsch zum Thema Web Application Architecture, war ganz interessant. Stefan hat irgendwie die Gabe in einer solchen Präsentation schöne Beispiele zu finden. So ging es zum Beispiel um den Kölner Dom. der über Jahrhunderte hinweg gebaut wurden, über viele verschiedene Handwerkergenerationen hinweg und aus einer Vielzahl von Steintypen besteht. Das Ding ist stabil. Welche Webapplication hat das denn schon mal geschafft. Ich fand es einen schönen Vergleich. Was aber eigentlich die Hauptaussagen von Priebsch war, war der Satz: „It’s better to build an archtecture that lasts one year then try to built one the next 10 years“. Da Stefan ein paar interessante Aussagen getroffen hat, werde ich wohl die nächsten Wochen noch mal genauer auf den Vortrag eingehen,

Der zweite Vortrag meiner IPC Tage war von Thorsten Rinne. Thorsten hat einiges über Code Smells erzählt, ein paar Tools vorgestellt, die bei Mayflower entwickelt und benutzt werden. Der Vortrag war vom Timing ein wenig misslungen, der Inhalt war aber auf jeden Fall hörenswert. So werde ich mir auf jeden Fall die nächste Zeit mal Padawan anschauen. Dieses Tool zur statischen Code-Analyse wurde mir auf jeden Fall schmackhaft gemacht.

Die dritte Runde ging wieder an Stefan Priebsch, dieses mal aber zusammen mit Sebastian Bergmann. Vortrag war ok, beide sind gute Redner, leider konnte ich für mich aber nicht so viel neues mitnehmen. Für CI Anfänger war er aber auf jeden Fall sehr ansprechend. Das ist zumindest das, was ich aus Gesprächen mit anderen mitgenommen habe. Ach ja, ich war überrascht, wie viele Leute doch in der letzen Zeit auf CI umgeschwänkt sind. Vor einem Jahr war Continuous Integration noch ein Thema, an das sich kaum jemand rangetraut hat.

Der vierte und letzte Vortrag des Tages handelte von PHP 5.3. Natürlich war diese Session von Johannes Schlüter, dem Release Manager von PHP 5.3. Alle Neuerungen des Systems flossen in den Vortrag ein und er ergab ein rundes Bild über die Version. Den Vortrag hat Johannes zusammen mit David Zülke gehalten, über den ich ja bereits am „Sonntag“ geschrieben hatte.

Abends war großes Speaker Treffen im badischen Brauhaus. Habe sehr viele neue Kontakte knüpfen können und das Networking Konzept der Konferenz ist mal wieder voll aufgegangen.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

6 Comments

  1. Padawan hörte sich auf jeden Fall sehr interessant an, aber dennoch war ich vom Vortrag „Fix your architecture“ enttäuscht. Um mich herum konnte man auch nur viel Getuschel und Kopfschütteln der Zuhörer erkennen :\

    Viele sind mit der Erwartung in den Vortrag gegangen etwas darüber zu erfahren wie man seinen alten, gewachsenen, „stinkenden“ Code stetig verbessern kann und nicht wie man es beim nächsten Projekt besser machen sollte.

    Reply
  2. Hi Stephan,

    ich weiß, dass viele was anderes bei meinem Vortrag erwartet haben… aber soll man 10x über Refactoring reden? Das Thema Refactoring ist meiner Meinung nach langsam ausgelutscht…

    Viele Grüße
    Thorsten

    Reply
  3. Hallo Thorsten,

    da pflichte ich dir unumstritten bei. Ich denke, dass der Titel des Vortrags schlichtweg irreführend war 😉

    Gruß
    Stephan

    Reply

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