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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

Projektwerkstatt: configr.net

Kennt ihr das? Man liegt zuhause, weil man zwei Monate Elternzeit hat und hat die tollsten Ideen, was man als Projekt denn noch umsetzen müsste, weil es die Welt bereichern würde. Leider werden die mesten davon einen selbst nicht unbedingt reicher machen, zumindest finanziell gesehen.

Wie ich ja im letzten Artikel schon beschrieben habe, habe ich mir für Zuhause ein CentOS als VMWare-Image installiert. Das meinste bei dieser Linux-Distribution hat auch ohne weitere Konfiguration funktioniert. Apache und PHP zum Laufen zu bekommen war kein Problem. Samba hingegen schon. Ich musste 3 Tage immer mal wieder rumtüfteln, bis ich eine funktionierende Konfiguration hinbekommen habe. Ich muss leider ehrlich sagen, dass ich kein Man-Page- bzw. Fucking-Manual-Leser bin. Da bin ich einfach zu sehr Windows.

Jetzt aber zu meiner Idee. Warum baut man nicht eine Webseite, auf der man Online seine Konfigurationen zusammenklicken kann. Ich stelle mir da in meinem Samba-Fall ein schönes Formular vor, in dem ich zwischen allen möglichen Optionen die auswählen kann, die ich brauche. Natürlich alles gut dokumentiert. Am besten sind im System schon ein paar Konfigurationen hinterlegt, die bei anderen wunderbar funktioniert haben. Da hätte ich mir dann die Windows-Single-Dir-Konfiguration ausgewählt und auf meinen Server kopiert.

Da es bei Kommandozeilentools ja mehr oder weniger immer darum geht Textdateien zur Konfiguration der Software anzupassen, könnte man die Webseite für hunderte von Programmen nutzen. Schön wäre auch, dass man eine zentrale Anlaufstelle für so etwas hätte und man nicht das ganze Internet durchsuchen muss.

Vor langer Zeit hatte ich mal eine ähnliche Idee für Symfony 1 und die fiesen YAML-Dateien. Ich glaube immer noch, dass ein solches Portal relativ schnell sehr viele Backlinks sammeln könnte und man auch Geld damit verdient, wenn man es richtig macht. Ach ja configr.net ist sogar noch frei.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

17 Comments

  1. Die idee hatte ich auch schon. Es fehlte bei mir an der zeit. Machs open source und du findest helfer. Ich wäre dabei!

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  2. Ich kann mich täuschen, aber ich glaube die WebMin Entwickler hatten die gleiche Idee wie du. 🙂

    Es ist eigentlich ein schickes Tool, wenn man nur schnell was einrichten will. Aber natürlich ist es keine gute Idee es dauerhaft online laufen zu lassen.

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  3. Keine schlechte Idee. Es geht wohl vielen so, die nicht ständig mit Linux arbeiten, dass die Konfiguration viel Bastelei sind.
    Aber warum willst Du alles gut dokumentieren? Man trifft doch dann eh auf User die keine „Man-Page- bzw. Fucking-Manual-Leser“ sind 😉

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  4. Nette Idee und rein technisch sollte das auch nicht zu schwer umsetzbar sein. Das Problem würden wohl die Inhalte sein, die ja irgendwer einpflegen muss. Mit den Backlinks, die so ein Portal zweifelsohne bekommen würde, könnte man dann sogar ein wenig Geld verdienen (Linkverkauf bzw. „Sponsoring“). So verdienen sich viele OpenSource-Projekte recht ordentlich was dazu, denke ich.

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  5. Finde ich persönlich eine tolle Idee. Allerdings spiel ich mal den Skeptiker: Ich stell mir das ganze äußerst komplex und zeitaufwändig vor.

    Nehmen wir das Beispiel Samba-Shares wieder her. Eine einfache Samba-Share in der WORKGROUP-Domäne ist schnell aufgesetzt – keine Frage. Aber was wenn es plötzlich mehrere Shares bzw. andere Domänen gibt? Wenn auf die eine Share nur die Usergroup zugreifen darf, auf die andere aber nur ein Admin? NetBios muss auch noch konfiguriert werden, etc.

    Irgendwann kommt man nicht drum herum Manuals zu lesen, da das ganze Thema sonst zu komplex wird als es einfach „zusammen zu klicken“.
    Das selbe Dilemma habe ich schon gesehen als Leute versucht hatten, die Bash als GUI darzustellen. Aber versuch mal für tausende Programme mit noch mehr Schaltern und Befehlen eine Oberfläche zu bauen.

    Sinnvoller fände ich es, wenn jeder seine Konfiguration posten kann (pastebin-like) zusammen mit Linux-Distribution und -Version. Und natürlich eine Erklärung was er damit erreicht hat. (zB.: 2x Samba-Share in Domäne WORKGROUP)

    lg, Michi

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  6. Klicken wird wirklich schwierig. Ausser, man baut halt eine extra Distribution; PHP und auf PHP basierende Systeme haben einfach zu viele OS Abhaengigkeiten oder den Bedarf nach Drittsystemen (z.B. Java, Solr, DB2, … etc).

    Ne Moeglichkeit (u.a.) das zu loesen hatte ja Johann auf der IPC gezeigt – allerdings auch hier nur mit Shell-Magic-Config-Files 🙂

    http://www.slideshare.net/mayflowergmbh/devops-fr-php-und-andere?from=ss_embed

    Nach meiner Erfahrung kann man Entwickler schon auf Unix/Linux biegen – nach ggf. anfaenglichen Widerstaenden wollen die danach meist nie wieder unter Windows arbeiten … Wir haben z.B. distributionsspezifische Shell Skripte, die bestimmte Systemumgebungen erzeugen (meistens auch jeweils fuer die entsprechenden Projekte / Laufzeitumgebungen).

    Gruss, Christoph

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  7. Kann vagrant mit NFS share empfehlen. Kann auch gut im Team verteilt werden.
    Dsnn noch ein wenig puppet oder chef dazu und man hat eine Umgebung innert kürzister Zeit.

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