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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

Projektwerkstatt: Zendfony.com

Es war wieder mal Wochenende und das heißt genug Zeit, um wieder Energie und Kreativität zu sammeln. Das ganze mündet dann zwangsläufig in eine Projektwerkstatt, die wir übrigens schon eine ganze Weile nicht mehr hatten. Ich hoffe mal, dass ihr euch schon denken könnt, um was sich der heutige Tag so dreht, denn der geniale Name, den ich mir ausgedacht habe steht ja schon im Titel.

zendfonyZendfony.com soll eine Kombination aus Symfony und dem Zend Framework werden. Naja eigentlich ist es nur eine zusammenkopierte Version, die aktuelle Versionen der beiden Frameworks beinhaltet. Ich hatte ja vor ein paar Tagen zu dem Thema auch eine Präsentation von Fabien Potencier angeteasert. Die Webseite würde im ersten Schritt einfach nur ein vorbereitetes Symfony zur Verfügung stellen, dass beim Initialisieren des Frameworks alle nötigen Dateien inkludiert, so dass man das Zend Framework ohne weiteres nutzen kann. Ist vielleicht nur ein kleiner Handgriff, aber wenn man ihn für den Nutzer schon mal machen kann, warum nicht.

Ich könnte mir auch vorstellen, dann man mit Ralf, Christian und Jörg B. (die alle nichts von ihrem Glück wissen, wären aber meine Framework Wunschkandidaten) da ein wenig Fragen zu beantworten oder ähnliches. Soviel ich weiß, gibt es nämlich noch keine Seite, die sich genau um das Thema kümmert. Naja ich glaube, dass so eine Seite schnell einige User anziehen würde und es ein tolles nächstes 24h Projekt wäre.

Vielleicht habt ihr ja Lust ein wenig die Idee weiter zu spinnen oder mir zu sagen, was für ein Schwachsinn es doch ist. Ihr dürft mich natürlich auch loben, für das unglaublich tolle und kreative Logo, dass ich in tagelanger Schwerstarbeit handfusskgeklöppelt habe.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
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20 Comments

  1. Ich frag mich gerade wofür das gut sein soll? Entweder ich will das eine, oder das andere .. zumindest war das bei mir bislang so. Oder bin ich da mal wieder anders als alle Anderen? 🙂

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  2. @Steffkes: Naja, wenn due in Fan von Symfony bist, aber gerne mal JSON validieren möchtest, dann kann du den Validator aus dem Zend Framework nehmen. Also Zend Framework als Bibliothek und Symfony als MVC Framework.

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  3. Es spricht sicherlich nichts gegen eine Verwendung von Zend Komponenten innerhalb eines symfony Projektes. Im Gegenteil, warum das Rad neu erfinden? Schliesslich bietet symfony vieles, aber wenig von dem, was Zend liefern kann.
    Aber der Aufwand um Zend in symfony nutzbar zu machen ist tatsaechlich sehr gering und ich frage mich, wo der Mehrwert liegt, wenn mir nur diese Konfiguration abgenommen wird?

    Einen Kampf zwischen beiden Frameworks ab der Symfony 2.0 Version erwarte ich ehrlich gesagt nicht. Ich halte sie nach wie vor fuer komplementaer.

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  4. @Christian: Das sie komplementär sind, halte ich für ein Gerücht. Beide verstehen sich als MVC Framework und da sind sie nun mal die direkten Konkurrenten. Das wird sich auch in Version 2 nicht ändern. Man muss sich also zumindest bei der MVC Wahl zwischen einem der beiden entscheiden.

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  5. Ich sehe zwei entscheidene Nachteile.
    1) Man kann das Zend-Framework nur innerhalb einer Symfony-Applikation verwenden, aber nicht Symfony innerhalb einer Zend-Applikation
    2) Die Spezialisierung und das Wissen stellen auch ein Problem dar. Sicherlich sind die Frameworks von den Grobkonzepten ähnlich (MVC, Routing etc. pp.) aber gerade was die Details angeht, unterscheiden sich beide. Will ich mit beiden umgehen, muss ich beide lernen. Wieso auch wenn ein Framework vollkommen ausreicht?

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  6. Ich bin sicher kein sf Fan – nach den letzten Projekt ist die anfängliche Freude schnell vergangen, leider :/

    Gerade für so aufgaben wie json validieren brauch ich mir aber nicht das komplette framework reinholen – das kann ich auch wesentlich einfacher haben.

    @ Nils .. dass ZF ein MVC ist, halte ich immer noch für ein Gerücht – es macht auf mich einfach den Eindruck eines Komponenten-Frameworks .. und nicht mehr.

    @ Ulf sf innerhalb von ZF macht auch keinerlei Sinn – wenn überhaupt dann nur anders rum. Und für solche Punkte, wie von dir angesprochen, Routing usw, stellt sich die Frage eh nicht. Allerhöchstens für solche Sachen wie relativ weit oben von Nils angesprochen, ich nehm jetzt mal die Flickr-Anbindung aus zf 😉

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  7. Es ist wohl so, dass man Zend-Komponentent leichter in symfony verwenden kann als andersherum. Allerdings ändert sich das. Auf dem Weg zu Symfony 2.x sind ja schon einige Komponenten heraus gelöst worden: http://components.symfony-project.org/. Insbesondere einen Dependency-Injection-Container vermisse ich im ZF.

    Das Routing von symfony finde ich vom Feature-Umfang auch besser als das von Zend … das würde ich mir auch noch als Komponente wünschen.

    Ich würde mich auch nicht auf das verwenden von Zend in sf und/oder umgekehrt beschränken. Im Grunde suche ich für jedes Problem, dass ich lösen möchte, eine fertige/erweiterbare Vendor-Komponente oder auch ein Code-Schnippsel, die/der meinen Anforderungen genügt. Das kann ein PEAR-Paket, von phpclasses.org, einem PHP-Blog oder auch aus den Kommentaren der PHP-API von php.net sein.

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  8. ZF ein MVC-Framework?
    Äh, das haben sie selbst noch nie behauptet, wie können es dann andere? Und vor allem ein MVC ohne das M, also Leut’…
    ZF war von Anfang an eine Komponentensammlung und hatte auch VC an Board, aber eben auch als Komponente. Das ist ja auch gut so, denn so kann man eben auch einzelne Teile daraus autark nutzen.
    Genau das machen wir oft, Locale, Date, Config oder was auch immer hier und da einbauen.
    Aber als MVC, ne danke. Da gibt es wesentlich schlankere und schnellere Sachen (Konstrukt z.B.).
    Und im Prinzip ist das eh kein Hexenwerk, das wurde bei Zend nur so unglaublich aufgepumpt, das es schon wieder viel zu komplex geworden ist. Vor allem bei Zend_Form in Verbindung mit einem (M)VC kann es einem schwindelig werden.
    Aber wer es meint zu brauchen und zu viel Zeit hat…

    My $ 0.02, Cheers!

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  9. @Andi
    Ich möchte das nicht Anhand von Vor- und Nachteilen der beiden Frameworks begründen.

    Ich wünsche mir einfach die guten alten PEAR Zeiten zurück, in dem max. noch zusätzlich phplib genutzt wurde und nicht phpcake, prado plus einem mix aus zf und sf. 😉

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  10. Wie schon von anderen erwähnt, ist der größte Unterschied zwischen dem ZF und Symfony der, dass man das ZF in einem Symfony Projekt problemlos einsetzen kann, der umgekehrte Weg aber deutlich schwerer ist. Symfony versucht ja mittlerweile auch einige Komponenten auszulagern, aber dennoch wird das grundlegende Problem wohl kaum ganz verschwinden.

    Übrigens Don, wenn man es genauer nimmt, dann ist Symfony auch nur ein VC ohne M, denn das M wird ja nur durch externe Komponenten (Propel, Doctrine) bereit gestellt. Diese kann man genauso gut im ZF nutzen. Bald wird es auch eine intensivere Unterstützung für Doctrine im ZF geben und dann ist dieser vermeintliche Unterschied nicht mehr gegeben.

    Und dass das ZF eine Komponentensammlung ist, bestreitet auch niemand. Man kann es als Komponentensammlung nutzen, aber eben auch als MVC-Framework. 🙂

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