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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

Projektwerkstatt: WP Auto-Layout

Ganz genau, ich will, dass WordPress wie ein Auto aussieht. Also nur vom Layout her. Da es dort aber bestimmt schon sehr sehr viele Themes gibt, muss ich mir vielleicht doch was anders unter dieser Überschrift einfallen lassen. Mal nachdenken … grübel … ajaaaa. Nein doch nicht. Weitergrübel …

Das könnte ich jetzt noch Stunden weiter so machen, einfach nur weil ich es lustig finde und ihr bestimmt trotzdem weiterlesen würdet, weil ihr hofft, dass da vielleicht doch noch was sinnvolles für euch erscheint. Aber wer sagt denn, dass ich nicht auch mal einen Tag einfach nur Nonsens schreiben darf? Ok, ich lass es ja schon.

Heute möchte ich einfach mal wieder eine Idee vorstellen, für ein WordPress-Plugin. Die meisten von euch wissen ja, dass ich für einen „relativ“ großen Verlag arbeite und natürlich betreuen wir auch Webseiten, 40 an der Zahl. Im Moment sind wir dabei das Frontend ein wenig zu verbessern und dabei bauen einige von uns Templates für die verschiedenen Artikeltypen. Es ist ja wichtig, dass man Leben in die Seite bekommt und dem Leser nicht langweilig wird. Dabei unterscheiden wir aber nur zwischen Bilderstrecken, Artikeln, Quiz und und und, also wirklich anderen Inhaltstypen. Warum wir nur ein Template haben für einen normalen Artikel weiß ich nicht, aber ich finde es schade. Ich kenne einige Webseiten, die sich für besondere Artikel auch besondere Layouts ausdenken und das mag ich. Ich finde das irgendwie liebevoll.

Was ich jetzt gerne für WordPress hätte wäre folgendes. Ich erstelle einige unterschiedliche Templates für meine Artikel. Ein einspaltiges, ein zweispaltiges ein bildlastiges … ok ich glaube ihr versteht die Idee. Jetzt definieren wir noch wofür die Templates besonders gut geeignet sind. Wenn wir zum Beispiel eine Aufzählung drinnen haben, dann schnappen wir uns das Template Nummer 5, wenn wir mehr als 4 Bilder darstellen müssen, dann ist es am besten mit Template Nummer 3 zu starten. Wir verknüpfen unser Layout also mit definierten Regeln und haben danach „immer“ die beste Optik für den jeweiligen Artikel.

Leider kann WordPress out-of-the-box nicht mal mit unterschiedlichen Templates für Artikel umgehen. Bei Seiten geht das komischerweise. Das Konzept scheint also schon im System integriert, aber mehr auch nicht. Wenn ich mal viel Zeit habe, dann werde ich mein WordPress so umbauen, dass es das kann und die passende KI wird es auch geben.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

9 Comments

  1. hmm.. müssen das wirklich verschiedene Templates sein? Reicht nicht eventuell ein Template, welches verschiedene Snippets einsetzt? Ich denke da in Richtung Responsive Webdesign – also das Anpassen im Browser. Das Prinzip könnte man doch um Inhaltsblöcke erweitern oder?

    Reply
  2. Was ist denn eigentlich heutzutage mit Template gemeint? Layout/Styling findet ja viel später erst statt (css). Eigentlich sollte es ja reichen die Attribute, die ein „Artikel“ mitbringt einfach in semantisch möglichst korrektes browser-markup zu gießen und fertig. Einen Text dann in 3 Spalten fließen zu lassen ist dann nur noch Sache des Stylings.

    Reply
  3. function look($content)
    {
    global $post;

    // Aufzählung
    if(strpos(„“, $content) !=== false)
    {
    // Neue Klassen verteilen oder html umändern
    return $content;
    }
    // Mehr als 4 Bilder
    else if(count(explode(‚ 4)
    {
    // irgendwas neues mit den rohen Postdaten
    return superCooleFunktion($post->post_content);
    }
    return $content;
    }
    add_filter(‚the_content‘, ‚look‘, 99);

    Mal so als Einstieg. 🙂

    Reply
  4. Ich würde auch sagen, dass die Formatvorlagen (engl. Post formats) genau das machen, was du willst, mit der Ausnahme, dass sie glücklicherweise nicht automatisch vergeben werden (das will ich schon selber entscheiden)…

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  5. Meines Erachtens ist hierfür nicht das Template zuständig. Sondern die semantischen Inhaltselemente bzw. – auf abstrakter Ebene – die Auszeichnungssprache für den Inhalt. Falls Dein Template die gewünschte Individualität nicht umsetzen kann, ist das Template zu spezifisch. Letztlich ist hier das richtige Verhältnis zu finden, immer ein Problem von CMS.

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