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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

Code Complete von Steve McConnell

Da ich letzten Freitag meinen letzten offiziellen Arbeitstag hatte, habe ich natürlich auch die Zeit genutzt, meinen Schreibtisch auszuräumen. Und dabei sind mir mal wieder ein paar Bücher in die Hände gekommen, in die ich leider viel zu lange nicht mehr reingeschaut habe, obwohl es sich um sehr gute Literatur handelt.

Das erste Schmuckstück, dass ich vorstellen will ist Code Complete von Steve McConnell und wird von der Microsoft Press vertrieben. Ich höre euch schon schreien, aber keine Sorge, das Buch handelt weder von Windows noch von Visual*. Aber um es schon mal vorne weg zu nehmen, es handelt auch nocht von PHP. Was bleibt also noch übrig … Wurstverpackung … sorry wollte was lustiges schreiben. Nein es handelt von Softwareentwicklung im Allgemeinen.

Ein Kapitel, dass besonders bei mir hängen geblieben ist, ist das zum Thema „Code Reviews“. Hier werden unterschiedliche Herangehensweisen beschreiben, mit Zahlen und Statistiken aus Praxis und Theorie unterstrichen. Hat uns sehr geholfen, als wir Code Reviews eingeführt haben. Aber auch Programmierthemen kommen nicht zu kurz. So wird zum Beispiel auch beschrieben, wie man gute Schnittstellen definiert oder wie Refaktorieren hilft den Code zu verbessern.

Obwohl das Buch 50 EUR kostet, kann ich es nur jedem ans Herz legen. Ein weiterer nicht zu verachtender Vorteil ist auch noch der Umfang. Mit fast 1000 Seiten kann so manchen Bankräuber KO schlagen und was sind dann schon 50 EUR, wenn man ein paar Tausend Euro Belohnung kassiert und mit einem Orden ausgezeichnet wird.  Ach ja, dem Thema Teamwork ist auch noch ein Kapitel gewidmet. Tut mir also den gefallen und nutz es nicht im Team als Schlagwaffe.

Jetzt wo ich gerade dabei bin über Bücher zu reden. Habe mir heute aus der Bücherei ein Buch über Selenium und ein zum Thema Enterprise PHP ausgeliegen, über die ich die nächsten Tage auch was schreiben werde.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

6 Comments

  1. Danke! Gleich mal vormerken 🙂
    Buchtipps sind immer sehr willkommen – vor allem wenn sie lustig geschrieben sind.

    Grüße,

    Adrian

    Reply
  2. Das gute alte Code Complete.
    Habe noch die alte deutsche Version, danach sollte es in Deutschland nicht mehr vertrieben werden – was glücklicherweise dann doch wieder getan wurde (siehe deine Version).

    Für jeden, der Code nicht sauber strukturiert bzw. wirklich unleserlichen Code schreibt ist das Buch ein muss (also gleich dem Kollegen gegenüber mal eines bestellen ;-).

    Reply
  3. Ich habe auch die alte deutsche Ausgabe und fand es gerade als Programmierneuling sehr spannend, solche einfachen Dinge wie Schleifen und If-Abfragen in extremer Tiefe behandelt zu wissen. Auch das Kapitel über Variablennamen ist erstaunlich lang, aber extrem hilfreich und informativ. Was mich auch sehr beeindruckt hat, war, dass viele Aussagen mit Studien untermauert werden.

    Reply
  4. Das Buch kann ich auch nur empfehlen, kaue nun auch schon seit einem Jahr drauf rum und springe kreuz und quer durch die Kapitel. Bei vielen Sachen denkt man, klar macht doch jeder.

    Witzig sind immer die Horrorzeichnungen, wenn daneben ein Codebeispiel steht, was vielleicht mal in ähnlicher Form aus der eigenen Feder stammte, hihi. Ist schon ein Klassiker.

    Viele Grüße
    Johannes

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