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Willkommen bei "the web hates me". Mittlerweile hat unser Team ein tolles neues Monitoringtool für Agenturen gelauncht. Unter dem Namen koality.io haben wir einen Service geschaffen, der er Agenturen ermöglicht mit sehr geringen Kosten alle Ihre Webseiten zu überwachen.

Wie viele Besucher hat eigentlich …?

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, wie viele Besucher eigentlich die großen Seiten haben? Spiegel.de, stern.de oder heise.de müssen doch zigtausend Besucher am Tag haben. Wie viele es wirklich sind habe ich leider keine Ahnung. Na gut, wenn das komplett wahr wäre, dann würde ich diesen Artikel nicht schreiben. Es gibt einige Wege rauszubekommen, wie hoch solche Seiten frequentiert sind.

Versuchen wir es doch erst mal über den Google Page Rank. Da brauchen wir gar nicht lange überlegen. Der PR ist so gut wie nutzlos, um zu bestimmen was auf einer Seite los ist. Natürlich wird eine PR4 Webseite mehr Traffic besitzen als eine PR1, aber so pauschal kann man das nicht sagen.

Sherlock Holmsen wir uns weiter. Der Alexa Rank sagt ja auch was über die Anzahl der Besucher aus. Leider nur relativ zu anderen und dann werden auch nur Seitenabrufe in diesem Index vermerkt von Benutzern, die die Alexa Toolbar installiert haben. Repräsentativ ist diese Zahl damit auch nicht wirklich.

Google Analytics und andere Rechweitenprogramme liefern nahezu perfekte Zahlen. Dumm nur das die Spiegel Jungs uns nicht ihren Account geben werden oder uns die Zahlen verraten. Oder werden sie vielleicht doch? Ja sie werden. Große Seiten stellen ihre Besucherzahlen öffentlich, weil sie nur so Preise für Werbung auf der Webseite rechtfertigen können. Die Instanz die hinter solchen Messungen stehen, online sowie offline, nennt sich Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern kurz ivw. Stöbert einfach mal die Seiten durch. Ihr werdet viele Bekannte antreffen. Spiegel.de hat zum Beispiel 617.385.495 Seitenabrufe im Monat, heise.de hat 153.547.179 und stern.de 205.054.249. Besucherzahlen findet ihr daneben. Nicht alle Webseiten werdet ihr wiederfinden, aber die großen sind fast geschlossen dabei. Als Tipp kann ich euch noch raten mal auf die VZ Seiten zu achten (MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ). Ist echt unglaublich was die an PIs zu bieten haben.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

8 Comments

  1. seitenabrufe mögen (noch) für die werbung relevant sein, lassen sich aber auch sehr einfach manipulieren. was meinst du, woher der trend zu diesen klickstrecken kommt?

    bei stefan niggemeier gibt es immer mal wieder „schöne“ beispiele dafür, wie man diese zahlen beeinflussen kann. da gab es mal ein beispiel von einem kreuzworträtsel, bei dem jede aktion eine PI erzeugt hat. usw.usf.

    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/search/page+impressions/

    Reply
  2. Hallo,

    sehr guter Beitrag. Doch funktioniert der Link unter „Seiten“ nicht. Ich würde ihn durch diesen ersetzen „http://www.ivwonline.de/ausweisung2/suchen2.php“.

    Gruß

    Reply
  3. fuer communities sind die seitenaufrufe ziemlich irrelevant. hier ist es viel interessanter wieviele der angemeldeten nutzer aktiv waren innerhalb eines bestimmten zeitraumes (7 oder 14 tage) und wie lange die verweildauer auf der plattform ist.
    daher moegen die hoehen zugriffszahlen der vz-seiten fuer laien beeindruckend sein, sagen aber nicht alles ueber die relevanz der netzwerke im markt aus.

    Reply
  4. dabei fällt mir die seite orf.at ein, das ist eine seite der austrian presse agentur (apa) und die meistbesuchteste seite österreichs und die apa ist sich nach wie vor im unklaren wozu sie einen teuren loadbalancer kaufen soll. *unglaublich*

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