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Wieder da.

Der Konferenzmarathon ist geschafft. Endlich bin ich wieder für eine lange Zeit zuhause bei meiner Familie. Es war eine tolle Zeit, aber es ist jetzt auch wirklich wieder gut. In den letzten zwei Wochen waren es nämlich drei Konferenzen, von denen ich bei zwei Speaker war. Und jemanden, der noch nervös vor seinem Auftritt ist, kann das schlauchen. Wobei das mittlerweile auch geht.

So wieder zurück zum Thema. Zwei Wochen, drei Konferenzen. IPC in Mainz, war zu erwarten war eine gelungene Veranstaltung. Was mir dort besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Keynote von David Zülke. Er ist ein begnadeter Speaker und hat mit viel Humor und genügend Nerd-heit etwas zum Thema RESTful und wie er sich die Zukunft von Webanwendungen verstellt erzählt.

Unser Talk war auch knülle voll, obwohl wir gleich den ersten Slot am Mittwochmorgen hatten, direkt nach der Freibierparty. Ehrt einen natürlich, dass so viele Interessenten für uns aufgestanden sind. Talk lief auch gut und ein paar Lacher hatten wir auch. Und hier muss ich mich jetzt noch entschuldigen, dass ich behauptet habe, dass wenn man mit Mike arbeitet, dass man dann auch Strippoker spielen muss. Lustig war die Vorstellung trotzdem.

Gut waren außerdem die Sessions von Sebastian Bauer (einem ehemaligen Kollegen), Dr. Eberhard Huber, Stephan Schmidt und Bastian Hofmann. Da werde ich aber versuchen noch mal alles noch ein wenig detaillierter aufzunehmen und es zu verbloggen.

Nach der IPC durfte ich dann endlich wieder zwei Tage arbeiten, bevor es weiter ging. Am folgenden Montag ging schon die nächste Konferenz los. Dieses mal nicht so ein alter Hase, sondern der erste Versuch vom WebDeveloper-Magazin einen Event in Hamburg zu starten. Fürs erste mal war es auf jeden Fall gelungen. Talks waren gut und auch die Speaker hochkarätig. Einziges Problem der Konferenz war die breite Masse an Interessen, die die Zuhörer hatten. Einige Windows-Menschen, viele Ruby-aner, PHP und Java waren vertreten. Klar ist, dass ein Vortrag über PHP 5.4 somit nicht so viele Leute anlockt, wie er es vielleicht verdient hätte. Pierre hat es auf jeden Fall gut gemacht und mir sogar einige Dinge erzählen können, die ich noch nicht wusste. Dazu aber bald mehr hier im Blog. Konferenz ging zwei Tage und die konnten sie auch interessant füllen.

Dann nach der Web DevCon in Hamburg ging es einen halben Tag arbeiten und dann wieder los auf große Reise. Der Symfony Day in Köln hat gerufen. Am ersten Tag mit einem Workshop über Sicherheit von Ryan Weaver und am zweiten Tag dann die eigentliche Konferenz. Workshop war sehr gut, auch wenn wir nicht sonderlich tief eingestiegen sind, würde ich sagen, dass ich mein Symfony2-Verständnis um einiges gebessert hat. Und das war ja auch das Ziel. Am nächsten Tag waren einige Vorträge angesagt. Alle recht informativ, aber jetzt keine absoluten Kracher, wenn man sich schon mit Symfony und Co. beschäftigt hat. Ok, ein Talk war dabei, der mir in Erinnerung geblieben ist, Christian Schäfer (Webseite ist momentan kaputt) und Stefan Koopmanschap haben eine Stunde über Open-Source philosophiert und es ist ihnen glaube ich wirklich gelungen einige im Publikum davon zu überzeugen sich dort ein wenig ins Zeug zu legen. Gerne wieder so einen Talk von den zwei.

Und jetzt seit Samstag wieder zuhause und ein wenig Schlaf nachholen. Nächstes Jahr werden es wohl wieder die gleichen Konferenzen sein, wie dieses und auch wieder mit einem neuen Talk von Mike und mir. Schön war’s, aber endlich ist die Konferenzzeit rum.

Über den Autor

Nils Langner

Nils Langner ist der Gründer von "the web hates me" und auch der Hauptautor. Im wahren Leben leitet er das Qualitätsmanagementteam im Gruner+Jahr-Digitalbereich und ist somit für Seiten wie stern.de, eltern.de und gala.de aus Qualitätssicht verantwortlich. Nils schreibt seit den Anfängen von phphatesme, welches er ebenfalls gegründet hat, nicht nur für diverse Blogs, sondern auch für Fachmagazine, wie das PHP Magazin, die t3n, die c't oder die iX. Nebenbei ist er noch ein gern gesehener Sprecher auf Konferenzen. Herr Langner schreibt die Texte über sich gerne in der dritten Form.
Kommentare

7 Comments

  1. Ich fand den Vortrag von Christian und Stefan sowohl vom Stil als auch vom Inhalt sehr gelungen.
    Allerdings kam mir am Wochenende nach einiger Überlegung die Frage, wie können wir neben allen positiven Effekten von OpenSource in bestimmten Beerichen OpenStandards schaffen? Sind diese überhaupt notwendig? Ist es sogar sinnvoll konkurrierende Systeme zu haben, die sich gegenseitig anspornen und befruchten?
    Für uns Entwickler ist es jedoch leidvoll, wenn immer wieder neue MVC-Frameworks, Content-Management-Systeme oder dergleichen auf den Markt kommen.
    In die man sich gegebenenfalls auf Grund bestimmter Präferenzen einarbeiten muss. Meistens machen diese nicht alles besser, aber dafür nervenaufreibender.

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