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PHP World Kongress 2008 – Tag 1

Etwas kurzfristig hatte sich die Gelegenheit ergeben, am PHP World Kongress in München teilzunehmen – als Vertretung für den verhinderten Stephan Schmidt, dessen Vortrag zum Thema Design Patterns ich am zweiten Tag halten darf. Das gab mir die Gelegenheit, die Vorträge am ersten Tag in aller Ruhe anzuhören.

Als erstes gab Martin Goldmann eine Einführung in das Thema Frameworks. Was sind Frameworks, was ist ihr Nutzen und wo liegen die Knackpunkte beim Einsatz eines Frameworks waren die behandelten Fragen. Der Vortrag entwickelte sich recht schnell in eine Diskussion über einzelne Punkte, beispielsweise zum Thema Sicherheit in Open Source Frameworks. Für diejenigen, die sich erst noch für ein Framework entscheiden müssen wurden einige Fragen vorgestellt, die man sich vor der Entscheidung oder im Rahmen einer Evaluation beantworten sollte. Knackpunkte dabei sind Fragen wie stark der Community-Support für ein Framework ist, zum Dokumenationsumfang des Frameworks, Lizenzfragen und natürlich generell zum Einsatzziel selbst. Insgesamt eine gute Einführung in das Thema, so dass man als Teilnehmer gut vorbereitet in die Workshops zu den drei vorgestellten Frameworks (oder Klassenbibliotheken) eZ Components , Zend Framework und FLOW3 gehen konnte. Wer noch mehr Frameworks kennenlernen möchte sei auf http://www.phpframeworks.com verwiesen.

Den Anfang der einzelnen Workshops machte Tobias Schlitt mit einem Einblick in die Welt der eZ Components. Als Mitentwickler der eZ Components mit sehr fundiertem Wissen entwickelte sich der Vortrag zunächst in eine recht werbelastige Richtung. Nach dem Werbeblock mit viel Hintergrund rund um die ez Components wurde dann ein Überblick über die verfügbaren Komponenten gegeben, bei der jeder größere Komponentenblock kurz angesprochen wurde. Anschließend ging es dann in die Details mit der Vorstellung von Basiskonzepten wie den Komponentenbeziehungen (Tie-ins), Structs und Options. Alles in allem ein fundierter Überblick über die eZ Components, der mit einem mehrheitlich von den Zuhörern gewünschten tieferen Einblick in die Datenbank-Komponenten endete.

Nach der Mittagspause war das Zend Framework an der Reihe, vorgestellt von Jan Burkl, seines Zeichens Training & System Engineer bei Zend. Zunächst gab es jedoch einen Einblick in PDT und Zend Studio for PHP und deren Features. Nach diesem kleinen Werbeblock stand eine Übersicht über die vorhandenen Bestandteile des Zend Frameworks auf der Tagesordnung, gefolgt von einem detaillierten Blick auf die Komponenten und ihre Bestandteile. Da alle Theorie grau ist gab es dann eine Demo, bei der Jan Burkl sowohl die Arbeit im Zend Studio for PHP als auch mit Zend Framework live demonstrierte. Einer kurzen Erläuterung der Struktur und des obligatorischen Hello World-Beispiels folgend wurde gezeigt, wie mit dem Zend Framework ein Login gebaut werden kann, bis hin zur Integration mit Dojo.

Als letztes präsentierte Tobias Hauser das noch in Entwicklung befindliche FLOW3, welches als Framework die Grundlage für das geplante TYPO3 5.0 bildet. Da FLOW3 bedeutend weiter geht als viele andere erhältliche PHP-Frameworks bezog sich ein großer Teil des Vortrags auf die Erklärung der Hintergedanken und Konzepte zu FLOW3 wie beispielsweise Domain Driven Development oder Aspect Oriented Programming. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass es derzeit leider nicht allzuviel zu zeigen gibt, da vieles Work in Progress ist. Mit einem ersten Alpha-Release ist wohl auch frühestens in einigen Monaten zu rechnen, wobei das laut Aussage von Tobias Hauser eine optimistische Annahme sei.

Morgen gibt es dann den zweiten Tag mit insgesamt 6 Vorträgen und einer Keynote, wobei immer zwei Vorträge parallel stattfinden. Über alles werde ich daher nicht berichten können, zumal ich ja auch meinen eigenen Vortrag halten muss.

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Frank Kleine

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3 Comments

  1. Da kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank für deinen Beitrag. Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vortrag heute und vielleicht sieht man sich ja noch bei der PHP Usergruppe.

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